Sonntag, 2. Juni 2013



Wie du es nennst, so soll es heißen


Wenn ich das Ende
des Weges vor mir
nicht sehe,
und trotzem
ohne Zögern
den Weg weiter gehe;
wenn ich den Anfang
des Weges nicht mehr kenne,
und dennoch auf ihn wandel
und doch irgendwie
benenne
und ihm einen
Namen gebe...


Wenn Himmel und Erde
ineinander verschwimmen
und mich
hier und da
Zweifel plagen,
wo ich bin;
wenn ich dann
- trotzdem -
tief in mir drin
vertraue und weiß,
es kann nichts geschehen,
und irgendwie
trägt er mich
irgendwann
irgendwo hin...


dann gibt es
keinen Namen mehr dafür.
und ich werde
- einfach -
weiter gehen.


(wie du es nennst, so soll es heißen - kathrin galm - 05.2013)


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