Mittwoch, 26. Juni 2013




Hexenzeit - allzeit bereit;
Was für eine Zeit!
Oh du Deutschland.

Wut brodelt
unter der schöngeredeten Fassade;
"alles Gut, nichts für Ungut"
was sind das für Worte?
Still nimmst du alles in dich auf,
meinst deine Schuld zu sühnen
durch deine offene Tore.

Tausend Menschen ströhmen zu dir;
tausend Religionen läßt du gewähren.
Toleranz ist Großgeschrieben -
zu groß nach meinem Geschmack!
Hilfe bietest du jedem an,
spielst Retter in der Not;
tust, als ob du jedem Land helfen könntest.

Doch sieh dich an,
wende den Blick nicht in die Ferne,
sieh in dich!
Warum reichst du jedem die Hand?
Was hast du zu verbergen?
Deine eigenen Kinder verhungern in den Straßen,
während du alles verstreust was du besitzt.

Gefühl kennen die wenigsten;
wer weiß schon, was das bedeutet?
Verlernt haben sie es,
deine Kinder,
und du ließest sie in dem Glauben,
dass es Gefühle nicht geben würde.

Verletzt sind die alten Traditionen;
holst dir lieber den Osten und Westen ins Land!
Gemartert die alten Weisen aus deiner Heimat,
versenktest sie in der Tiefe
oder hast sie verbrannt.

Du bist nichts schuldig,
weder Ost noch West;
nur dir selbst:
Deinen Ahnen und deinen Kindern.
Nimm sie zurück in deinen Schoß;
und lass den Vulkan explodieren,
wenn es sein muss.

Der Turm steht noch immer hoch,
oder reicht tief in die Erde.
Zu Tode gehungert ohne Brot;
In Dunkelheit auf hartem Stein
zum Tode verbannt.

Das Kind weint in deinen Armen,
Die Wunde ist kalt wie Eis;
Regen, Regen
ergießt sich aus dem Himmel;
Gefühle eben.
Lass sie kommen,
lade sie ein;
nimm deine Kinder zurück zu Dir...

und lass uns wieder mit den Pferden spielen!

























(hexenzeit - kathrin galm - 26.06.2012)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen